• Mo. Mrz 4th, 2024

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Braunschweig

Stadt Braunschweig leugnet die unzureichende Kinderbetreuung in Braunschweigs Nordosten

gemeinsame Pressemitteilung von CDU, BiBS und FDP im Stadtbezirksrat 112


Im Kontext mit der möglichen Schließung der Kita Morgenstern in Kralenriede und ihren ca. 150 Betreuungsplätzen einschließlich Schulkindbetreuung, äußerte die Verwaltung der Stadt Braunschweig gegenüber der Braunschweiger Zeitung:

„Aktuell ist der Nordosten von Braunschweig im Bereich der Kindertagesbetreuung insgesamt gut
versorgt.“


Verwiesen wird auf die Aus- und Neubauten einiger Einrichtungen in Querum, dem Schwarzen Berg oder dem Werkskindergarten der VW Bank. Dass die meisten dieser Einrichtungen allerdings im Zusammenhang mit Neubaugebieten, die zum Teil noch gar nicht bebaut sind, stehen, und der Bedarf sich dementsprechend weiter erhöht, wird verschwiegen.

Der Stadtbezirksrat Wabe-Schunter-Beberbach hat bereits seit Jahren auf Initiative von CDU, BIBS und FDP mehrfach auf die fehlenden U3 Betreuungsplätze in Waggum, Bienrode und Bevenrode verwiesen. Selbst die Kita mit Krippe die im B- Plan des Neubaugebietes „ Vor den Hörsten“ verankert war, wurde schlichtweg gestrichen. Auf den Kinder und Jugendspielplatz warten die Neubürger bereits seit 7 Jahren. In Querum hingegen ist vor allem die Schulkindbetreuung eine Baustelle. Neben zahlreichen Anfragen und Anträgen, die der Stadtbezirksrat meist einstimmig beschlossen hat, gab es auch immer wieder Initiativen und Protestaktionen von betroffenen Eltern.

Auch wenn die Stadt Braunschweig in der Auseinandersetzung bezüglich der Verträge zwischen der Sterntaler GmbH (Träger der Kita Morgenstern) und dem Eigentümer der Räumlichkeiten nur als Vermittlerin auftreten kann, ist sie in der Pflicht den Erhalt dieser Plätze standortnah sicherzustellen. Die anderen Einrichtungen in Kralenriede und den anderen Ortschaften der Umgebung werden nicht in der Lage sein, den Wegfall der Kita Morgenstern auch nur ansatzweise aufzufangen.


CDU, BIBS und FDP fordern die Stadtverwaltung, die zuständige Dezernentin und den Oberbürgermeister auf, diese drohende Notlange endlich ernst zu nehmen und bei diesen untragbaren Umständen Maßnahmen zu ergreifen, um Abhilfe zu schaffen!