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Braunschweig

Geplantes Lachgasverbot ist ein wichtiger Schritt für den Schutz junger Menschen

Aug. 26, 2025

Berlin, 21. August 2025. MdB Carsten Müller begrüßt den aktuellen Kabinettsbeschluss
zum geplanten Lachgasverbot ausdrücklich. Der Gesetzentwurf, der eine Änderung des
Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetzes (NpSG) vorsieht, zielt darauf ab, den missbräuchlichen
Konsum von Lachgas insbesondere unter Jugendlichen einzudämmen. Dazu erklärt
Carsten Müller:
„Das geplante Verbot ist eine notwendige und überfällige Maßnahme, um junge
Menschen besser vor den erheblichen gesundheitlichen Gefahren des Lachgaskonsums zu
schützen. Lachgas ist kein harmloser Party Gag, sondern kann bei regelmäßigem Konsum
zu schweren körperlichen Schäden führen – darunter Lähmungen, Bewusstlosigkeit und
neurologische Ausfälle. Dass gerade Jugendliche zunehmend betroffen sind, muss uns als
Gesetzgeber wachrütteln.“
Das sieht auch Thorsten Wendt so, Vorsitzender der CDA Braunschweig, der die
Entwicklung vor Ort seit geraumer Zeit mit Sorge betrachtet.
Der Gesetzentwurf sieht unter anderem folgende Regelungen vor:
Verkaufsverbot an Minderjährige
Verbot von Automaten- und Onlinevertrieb
Umgangsverbot mit größeren Lachgaskartuschen (>8 g)
Ausnahmen für medizinische, gewerbliche und wissenschaftliche Nutzung
Müller weiter:
„Der freie Zugang zu Lachgas – etwa über Verkaufsautomaten an Bahnhöfen oder in der
Nähe von Schulen – war ein unhaltbarer Zustand. Das nun geplante Verbot ist ein
starkes Signal für den präventiven Jugendschutz und ein wichtiger Erfolg für die
unionsgeführte Gesundheitspolitik. Prävention bedeutet auch: rechtzeitig die
Verfügbarkeit gefährlicher Substanzen zu begrenzen.“
Zugleich betont Müller, dass Verbote allein nicht ausreichen:
„Wir brauchen ergänzend auch eine verstärkte Aufklärung an Schulen, in Familien
und über soziale Medien, damit Jugendliche überhaupt wissen, welche Risiken mit dem
Konsum verbunden sind.“
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird den weiteren Gesetzgebungsprozess konstruktiv
begleiten und setzt sich für eine schnelle Umsetzung ein – idealerweise noch vor Ende
des Jahres.“